Im Herbst 2025 wurde die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt mit dem 1. Platz des Südtiroler Mobilitätspreises in der Kategorie „Bezirksgemeinschaften und Gemeinden“ ausgezeichnet.
Landesrat Daniel Alfreider überreichte den renommierten Preis für unser zukunftsweisende Projekt „Errichtung von E-Ladestationen für e-Bikes und e-Autos sowie Mitfahrbänken im Ultental und am Deutschnonsberg“. Diese Auszeichnung bestätigt unseren Einsatz für eine umweltfreundliche Mobilität und stärkt die Lebensqualität in unseren ländlichen Gemeinden nachhaltig.
Die Begründung der JURY für die Verleihung des Preises:
Mit dem Projekt „Errichtung von E-Ladestationen und Mitfahrbänken im Ultental und am Deutschnonsberg“ setzt die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt gezielte Maßnahmen zur Förderung der nachhaltigen Mobilität in strukturschwachen Gebieten um. Die Jury hat vor allem der pragmatische Ansatz überzeugt, der Mobilitätsangebote für die Gemeinden Ulten, St. Pankraz, Proveis, Laurein und Unsere Liebe Frau in Walde/St. Felix leicht zugänglich und nachvollziehbar macht.
Die Mitfahrbänke sind gut sichtbar, fördern die Nutzung gemeinsamer Fahrgelegen-heiten und tragen zur Verringerung des Autoverkehrs bei. Die Bezirksgemeinschaft hat ein detailliertes Konzept mit eigener Corporate Identity ausgearbeitet, das als Paket auch anderen Gemeinden zur Verfügung gestellt wird und ist daher prinzipiell gut replizierbar.
Zugleich wird durch die Errichtung von Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Bikes die Elektromobilität gestärkt und die Verkehrsverbesserung im Tal unterstützt.
Die Einbindung lokaler Stakeholder und vor allem die übergemeindliche Zusammenarbeit, machen das Projekt besonders vorbildlich. Sowohl Einheimische, insbesondere Pendler und Mitfahrer, als auch Gäste profitieren von den neuen Angeboten.
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2. Platz für den Mobilitätspreis 2018
Die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt erhält den 2. Preis für ihr Projekt „Nachhaltige Mobilität Burggrafenamt: Die Mobilitätsberatungsstelle im Bezirk“
Der Südtiroler Mobilitätspreis ist ein landesweiter Wettbewerb und wird alljährlich anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche verliehen. Ziel des ausgezeichneten Projekts war die Ausarbeitung eines übergemeindlichen Mobilitätsplans, der die Mobilitätsentwicklung im Bezirk nachhaltig optimieren soll. Der Plan dient der Bezirksgemeinschaft und den Gemeinden als Leitfaden bei der Umsetzung der Maßnahmen in den kommenden Jahren. Als strategische Maßnahme wird unter anderem der Aufbau einer Mobilitätsberatungsstelle im Bezirk als Schnittstelle zwischen Gemeinden und Land für Mobilitätsthemen genannt. Sie ist in erster Linie Anlaufstelle für Gemeinden, aber auch Schulen, Betriebe und BürgerInnen.
Zu den Aufgaben der Mobilitätsberatung gehören die Beratung zu Fragen des öffentlichen Verkehrs, Fuß- und Radverkehr, die Weitergabe von Infos über Mobilitätsangebote oder die Planung und Organisation von Veranstaltungen. Darüber hinaus ist die Bezirksgemeinschaft auch in Verkehrskommissionen in Gemeinden oder mehreren Arbeitsgruppen auf Landesebene vertreten.
In den vergangenen Jahren wurden bereits verschiedenste Projekte und Initiativen von der Beratungsstelle initiiert und betreut wie z.B. das Interreg-Projekt zur Förderung der Fahrradmobilität in den Gemeinden (PRO-BYKE) sowie eine Mitfahrbörse für den gesamten Bezirk.
Die Mobilitätszentrale wurde mit Unterstützung der Gemeinden aufgebaut; und wird heute noch von Ihnen getragen. Deshalb gilt hier auch der Dank ganz besonders ihnen. Für uns ist dieser Preis eine große Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Er zeigt uns, dass die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt auf den richtigen Weg ist. Wir freuen uns auch in den kommenden Monaten und Jahren spannende Projekte für und mit den Gemeinden umzusetzen und nachhaltige Mobilitätsprojekte zu initiieren und zu unterstützen.